Freitag, 1. Juni 2007
Geocaching: Ausrüstungstipps
Das man für das Geocaching meistens ein GPS-Gerät benötigt ist klar. Obwohl ich noch Anfänger bin, sind mir aber einige andere Ausrüstungsgegenstände inzwischen auch sehr ans Herz gewachsen.
Von diesen "Sonstigen Ausrüstungsgegenständen" will ich hier mal ein wenig berichten. Das ganze Thema GPS ist doch sehr Umfangreich und evt. schreibe ich dazu mal später etwas. Wenn sie eine Frage zu GPS-Geräten haben, dann schreiben sie mir bitte ein Kommentar mit der Frage.

(Ausdruck) Cachebeschreibung und evt. Spoilerbild(er)
Es ist immer gut wenn man die Beschreibung dabei hat. ich hatte schon mehrfach das Vergnügen "Extrarunden" zu drehen, einfach weil ich die Cachebeschreibung nicht richtig gelesen, den Hint vergessen, die Koordinaten in GPS falsch übertragen,…... hatte.

Kugelschreiber bzw. Bleistift mit Bleistiftspitzer
Mal wieder einen Cache gefunden und der beiliegende Stift war unbrauchbar bzw. nicht mehr da? Bleistiftspitze abgebrochen? Kugelschreiber leer/kaputt,...??
Dann dürfte ein selbst mitgebrachtes Schreibutensil recht hilfreich sein. Gehört daher bei mir zu den Gegenständen die auf jeden Fall dabei sind

Kleiner Notizblock
Immer mal hilfreich um bei Multis sich die Lösungen und Hinweise, die man bei den einzelnen Stages bekommt, aufzuschreiben. Nicht selten verrechnet man sich mal oder vertippt sich bei den GPS Koordinaten. Dann ist es immer leichter im Notizblock nachzuschauen als zu einer der Stages zurückzulaufen. Daher ist ein Notizblock bei mir auch bei jeder Tour dabei.

Handschuhe
Ich sage ihnen jetzt besser nicht wie oft ich schon in dichte Spinnenweben, Dreck oder andere unangenehme Dinge bei der Suche nach dem Cache reingefasst habe. Darunter waren auch mal Glasscherben oder ähnliche Dinge. In diesen Situationen ist man sehr froh wenn man Handschuhe dabei.
Handschuhe sind daher meistens bei mir im Rucksack dabei. Da muss ich leider zugeben das ich die schon öfters mal vergessen hatte wenn ich ohne Wanderrucksack unterwegs war.

Taschenlampe
Für Nachtcaches ist dieses Utensil unverzichtbar. Auch eine Stirnlampe ist da von Vorteil, damit man die Hände frei hat. Es kann ihnen aber auch mal passieren das ein "Final" in einer dunklen Ecke versteckt ist (z.B. Höhle oder bei einer Burgruine ein Kellergewölbe,...).
Da steht man dann wunderbar im dunkeln und sieht absolut nichts. Das was dann folgt ist meist eine Variante von dem beliebten Kinderspiel "Blinde Kuh". Das kann ihnen übrigends auch passieren wenn ein Cache mehr Zeit benötigt als erwartet und einen die einbrechende Dunkelheit "überrascht". Deshalb habe ich ne kleine Taschenlampe immer am Schlüsselbund und wenn ich mehr Licht haben will eine grössere Taschenlampe im Rucksack. Hat mir schon einige male geholfen.

Kompass und Wanderkarte
Gerade wenn sie mit einem GPS-Gerät unterwegs sind das keine Kartendarstellung (mit den Wegen) bietet, dann können diese Dinge recht hilfreich. Sie können sich mit einer gescheiten Karte das Leben oft leichter machen. So mancher Umweg oder beschwerliche Querfeldeintour bleibt ihnen erspart. Und auch wenn sie ein GPS dabei haben, Empfang haben sie nicht immer und ausfallen kann so ein Gerät auch einmal. Auch um einen besseren Gesamtüberblick zu haben ist eine grosse Karte teilweise hilfreicher als die Karte auf den kleinen Displays der GPS Geräte.

kleine digitale Kompaktkamera
Für mich als Hobbyfotograf natürlich absolut unverzichtbar. Auf leichtere Touren kommt auch ab und an die grössere Ausrüstung (Spiegelreflex + Stativ & Co.) in Frage. Aber auch als "Nichtfotograf" ist eine digitale Kompaktkamera recht nützlich. Beliebte Anwendungsfälle: Abfotografieren von Hinweistafeln (dann muss man es nicht extra aufschreiben), Dokumentation der Tour oder aber einfach um dunkle Ecken besser einzusehen. Kleines Beispiel. Bei uns gibt es eine Burgruine und der Cache ist hinter einer Teils zugemauerten Maueröffnung versteckt. jetzt haben sie mehrere Möglichkeiten. Sie können "blind" (man kann die Stelle nicht einsehen) mit den Händen dahinter rumtasten und suchen und evt. dabei in irgendetwas nettes reinlangen.
Die andere Alternative: Einfach die Kamera durch die Öffnung halten, ein Bild machen und anschliessend auf dem Bild den Cache finden um dann gezielt danach zu greifen. Das ist die Variante die ich bevorzuge.

Kleines Erste Hilfe Set
Dürfte klar sein das so etwas eigentlich nicht fehlen sollte. Man ist zwar froh wenn man es nicht benötigt, aber wenn der Fall eintritt, dann freut man sich noch mehr wenn man eines dabei hat.

Ersatzbatterien für das GPS und die Kompaktkamera
Es gibt kaum eine blödere Situation als mit einem wichtigen elektronischen Gerät, das man benötigt, in der Gegend rumzustehen und man kann es nicht benutzen weil die Batterien leer sind. Deshalb gehören Ersatzbatterien bei mir zum festen Bestandteil der Ausrüstung.

Gruß
knipser-germany (Sören)

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